Mit digitalen Bildern und Grafiken arbeiten

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Mit dem passenden Bild können Schülerinnen und Schüler in Referaten oder Projekten ihre Themen veranschaulichen.

Um Bilder und Grafiken zu gestalten, benötigen die Lernenden ein Basiswissen über Bildgrößen und Dateiformate. Sie können mit wenigen grundlegenden Methoden kreative Collagen oder Präsentationen gestalten.

Bildgrößen

Bevor Bilder und Grafiken gestaltet werden, sollte die Überlegung stehen, welchen Zweck das Bild hat. Soll es gedruckt oder digital für einen Social-Media-Account oder die eigene Webseite genutzt werden? Je nach Zweck sind unterschiedliche Größen bzw. Auflösungen erforderlich. Die Auflösung eines Bildes wird in dpi – dots per inch – angegeben. Je mehr Punkte ein Bild hat, desto feiner können die Details dargestellt werden, desto mehr Speicher benötigen sie aber auch. Ausgedruckt werden sollten Bilder immer in mindestens 300 dpi, damit sie eine gute Qualität haben. Auf dem Bildschirm reichen ca. 72 dpi. In Grafikprogrammen wird oft nach der Pixelabmessung gefragt. Sie gibt die Breite und Höhe des Bildes an.

Dateiformate für das Speichern von Bildern

Bilder werden in verschiedenen Formaten gespeichert. Gestalterinnen und Gestalter exportieren je nach Zweck der Grafiken verschiedene Formate, vier bekannte sind JPG, PNG, GIF und TIFF.

    JPG

    Klassiker für Bilder

    Das JPG-Format ist das am meisten verwendete Bildformat. Es hat das beste Verhältnis von Qualität zu Dateigröße für Fotos im Web.


    GIF

    Animationen und Formen

    GIFs kennen Schülerinnen und Schüler aus ihren Messengern. Sie werden für kleine Animationen verwendet, haben aber ein sehr niedriges Farbspektrum.

    PNG

    Mischung aus JPG und GIF

    PNG ist ein typisches Web-Bildformat. Mit PNGs sind Transparenzen möglich, beispielsweise für Logos.

    TIFF

    Hochauflösende Bilder

    Format zum Drucken von Bildern mit sehr hoher Auflösung


Digitale Collagen

„Coller“ kommt aus dem Französischen und bedeutet kleben. Verschiedene Elemente wie Fotos, Textelemente oder Sticker zusammenzukleben funktioniert besonders gut mit digitalen Werkzeugen. Durch das Kombinieren von unterschiedlichen Elementen erschließen sich die Schülerinnen und Schüler individuelle Zugänge zum Lerngegenstand und setzen sich mit diesem kreativ auseinander.



Grundlegende Methoden für die Bildbearbeitung

Alina, Paul, Luisa und Max möchten sich für ihr Roboterreferat bei „Jugend forscht!“ mit einem Foto vorstellen. Mithilfe von Textfeldern und überlappenden Ebenen ist dies digital einfach möglich.


Hinweise und Tipps: Urheberschaft

Urheberschaft gibt es nicht nur für Bücher und Musik, sondern auch für Fotos und Grafiken. Besonders im Internet ist es einfach, Bilder zu kopieren und für Poster und Referate zu verwenden. Deshalb sollten Schülerinnen und Schüler darauf achten, dass diese frei verwendbar sind. 


Text: Knaf, Joachim |  Digitales Lernen für Eltern © Dorling Kindersley Verlag München, 2022

Bilder und Grafiken: istock.com/master1305 | istock.com/lisegagne (bearbeitet) | istock.com/anyaberkut

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