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Schulentwicklung
Schulentwicklung ist ein systematischer und zielgerichteter Prozess. Sie soll zu einer qualitativen Verbesserung der Arbeit an der Schule beitragen und muss sich vor allem daran messen lassen, dass sie von der Schulfamilie als gewinnbringend wahrgenommen wird.
Die Schulen müssen auf vielfältige soziale Entwicklungen reagieren und neuen Bildungsanforderungen gerecht werden. Schule muss sich daher kontinuierlich wandeln. Dabei spielt die Schulentwicklung eine zentrale Rolle.
Schulentwicklung
- zielt darauf, die Qualität von Schule und Unterricht zu sichern und zu steigern,
- ist langfristig angelegt,
- führt zu einer nachhaltigen Entwicklung der jeweiligen Schule in ihrer Gesamtheit,
- begreift Schule als lernende Organisation
- und muss sich vor allem daran messen lassen, ob sie letztlich auch Schülerinnen und Schüler erreicht.
Allgemeine Schulentwicklung bezieht sich auf
- die Verbesserung der schulorganisatorischen Abläufe,
- die Verbesserung des Schulklimas,
- die konkrete Verbesserung des Unterrichts.
siehe: Schulentwicklung (bayern.de)
1) Sich veränderndes herausforderndes Verhalten zwingt zu Weiterentwicklung
Das „Phänomen Verhaltensstörung“ und damit auch die Verhaltensweisen, die als herausfordernd erlebt werden, verändern sich. Gesellschaftliche Zusammenhänge und Rahmenbedingungen (z.B. die wirtschaftliche Situation von Familien; Realität und Folgen einer Pandemiesituation; ein vermehrter Zuzug durch weltweite Fluchtbewegungen; ...) nehmen indirekt und direkt Einfluss auf die Situation an Schulen. So ist z.B. in der gegenwärtigen Nach-Corona-Zeit ein Anstieg von Kindern und Jugendlichen mit massiven Schulvermeidungstendenzen festzustellen.
Facheinrichtungen und Schule sind daher permanent aufgefordert, diesen Veränderungen konzeptionell-strukturell und pädagogisch-methodisch zu begegnen.
Schulentwicklung bedeutet also mit einer „präventiven Struktur“ regelmäßig die Entwicklungsdynamik einzelner Schülerinnen und Schüler aber auch „Themen“ und Aufgaben innerhalb der Schule in den Blick zu nehmen und besondere Einflussfaktoren rechtzeitig zu erkennen.
Beispiel: In der 14-tägig stattfindenden Konferenz gibt es immer einen Tagesordnungspunkt „Schülerinnen und Schüler für alle“. Die Lehrkräfte berichten von Verhaltensentwicklungen einzelner Kinder oder Jugendlicher, die der Aufmerksamkeit und Präsenz des Gesamtkollegiums bedürfen.
