
Worum geht's?
Trotz einer guten Beziehung zwischen Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern und trotz des Einsatzes verschiedener Präventions- und Interventionstechniken kommt es im Unterricht zu Situationen, in denen es Schülerinnen und Schülern nicht mehr möglich ist, sich an bestehende Regeln zu halten. Das Verhalten der Schülerin oder des Schülers verhindert eine Fortführung des Unterrichts. In der Abwägung „Thematisierung der Störung – Weiterführung des Unterrichts“ kommt die Lehrkraft zum Schluss, dass das Weiterführen des Unterrichts pädagogisch sinnvoller ist.
Warum ist uns das wichtig?
Der Schüler oder die Schülerin erfährt durch den Orts- und Lehrkraftwechsel eine Zäsur und erhält die Möglichkeit, sich wieder angemessen zu verhalten. Der Unterricht kann ungestört weitergeführt werden. Die Interventionsmaßnahme hat also auch präventiven Charakter, da sie oftmals eine Eskalation verhindert.
Insofern handelt es sich um eine ressourcenschonende Variante des Trainingsraums, da hier keine zusätzliche Lehrkraft und auch kein zusätzlicher Raum benötigt werden.
Was nimmt man wahr?
- Die Klasse kann wieder ungestört lernen.
- Die Lehrkraft kann den Unterricht ohne Störung fortführen.
- Der betroffene Schüler bzw. die Schülerin kann sich in einem anderen Zimmer beruhigen. Die Beziehung zwischen Lehrkraft und Schüler bzw. Schülerin wird nicht belastet.
Wie sieht das aus?
Schattenstundenplan der Josef-Landes-Schule
„Vorteilhaft am Schattenstundenplan finde ich..."
Anna Schuster (Lehrerin) zum Schattenstundenplan (0:26 Min.).

„Den Schattenstundenplan an unserer Schule finde ich sehr wichtig..."
Claudia Schmid (Lehrerin) zum Schattenstundenplan (0:19 Min.).

