
Die Antoniushaus-Schule in Marktl am Inn ist ein privates, staatlich anerkanntes Förderzentrum (Grund- und Mittelschulstufe) mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung, das eng mit dem Antoniushaus, einer heilpädagogischen und therapeutischen Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe, kooperiert.
Die Kinder und Jugendlichen zeigen einen hohen Förderbedarf im Bereich emotionale und soziale Entwicklung, dem in Marktl mit einem kombinierten Angebot von Förderzentrum und Jugendhilfemaßnahme (Wohngruppen-, HortPLUS- und HPT-Plätze) nachgekommen wird. Der Wechsel an die Schule und in die Unterstützungsangebote der Jugendhilfe erfolgt in einem gemeinsamen Aufnahmeverfahren, ggf. mit individuell gestalteten Eingliederungshilfen.
Rahmenbedingungen
Blick ins Gebäude
Gelebtes Profil und Anspruch des Kollegiums
Blick auf die Person
Unsere Haltung unseren Schülern gegenüber bestimmt unser Handeln.
Schulfamilie
Wir sehen uns als Gemeinschaft, in der wir Verantwortung füreinander übernehmen und uns gegenseitig unterstützen.
Sonderpädagogischer Rahmen
Unsere besondere Struktur gibt unseren Schülern Sicherheit und Halt.
Immer in Bewegung
Unsere Schule ist immer in Entwicklung.
Besonderer Unterricht
Die Besonderheiten unserer Schüler erfordern eine besondere Flexibilität und Kreativität im schulischen Handeln.
Lernen von anderen
Der Blick aus dem eigenen Klassenzimmer hinaus und fachlicher Input sind für uns bereichernd.
Strukturen, Prozesse, Ergebnisse eines permanenten Schulentwicklungsprozesses
Strukturen und Prozesse
Der besondere pädagogische Zugang zur Arbeit mit Kindern, die sich in ihrem Verhalten für ihr Umfeld als sehr herausfordernd zeigen, hat eine lange Tradition am Schulstandort der Antoniushaus-Schule in Marktl. In den letzten Jahrzehnten entwickelte sich die Schule – dem veränderten Bedarf ihrer Schülerschaft entsprechend – stetig weiter.
Voraussetzung hierfür war und ist die Haltung,
- dass auch Erwachsene immer Lernende bleiben,
- dass Veränderung das einzig Konstante in der Arbeit mit Menschen sein wird,
- dass die Verantwortung – auch für herausfordernde – Beziehungsgestaltung immer bei den Erwachsenen liegt,
- dass es sich lohnt, mehr von dem zu machen, was gut läuft,
- dort etwas Neues zu versuchen, wo noch kein Erfolg möglich war und
- dass unterschiedliche Menschen verschiedene Perspektiven in der gemeinsamen Arbeit einnehmen und so immer wieder neue Lösungsmöglichkeiten entstehen können.
